Sommer, Herbst, Winter und Frühling am Starnberger See

Fast unmittelbar vor den Toren Münchens wellt sich die nach Süden leicht ansteigende Moränenlandschaft des Fünfseenlandes. Ihren Namen prägen die fünf größten der »Eiszeitgeschwister«: der Starnberger See im Osten, der Ammersee im Westen, Wörthsee und Pilsensee als dessen kleinere Nachbarn und der Weßlinger See als der nördlichste und kleinste von allen. Daneben sind es aber nicht zuletzt auch die zahlreichen weiteren kleinen Moorseen, Tümpel und Weiher, die den Zauber dieser vielfältigen und abwechslungsreichen Hügel- und Seenlandschaft vertiefen, die wohl zu den begehrtesten Naherholungsregionen für die Münchner zählt. Und dennoch hat die herrliche Landschaft viel von ihrem Reiz bewahrt. So ist es doch immer wieder erstaunlich, wie schnell man trotz der Nähe des belebten Großraumes München in lauschige Winkel, an stille Moore und abgelegene Weiler gelangt.

Wörthsee Hartmut Wiechert beschreibt detailliert 36 abgeschlossene Touren von etwa 30 bis 40 Kilometer Länge, die das Fünfseenland zwischen München, Bad Tölz, Weilheim, Schongau, Landsberg und Fürstenfeldbruck erschließen. Verkehrsreiche Strecken werden grundsätzlich gemieden und auch längere Steigungen werden soweit wie möglich ausgeklammert. Es geht hier also um »Genußradeln pur«.

Das Besondere dieses Führers ist der Netzcharakter: Sämtliche Touren lassen sich mit anderen Routen kombinieren! Und da fast alle Touren an S-Bahnhöfen des Münchner Verkehrsverbundes oder an Bahnhöfen der Deutschen Bahn beginnen und/oder enden, bietet sich ein schier unerschöpfliches Reservoir an Variationsmöglichkeiten. So manche Fahrt kann auch noch durch eine Schiffahrt auf dem Starnberger See oder Ammersee bereichert werden, und die zahlreichen Tips zu Ausflugs- und Bademöglichkeiten versprechen viele erlebnisreiche Ausflüge.

Ein Führer für jeden Geschmack also: für den bequemen Radler, der genau beschriebene Touren sucht ebenso wie für den Abenteurer, der Variationsmöglichkeiten geboten haben will; für den gemütlichen Freizeitradler, der den Tag am See oder im Biergarten ausklingen lassen will genauso wie für den Radsportenthusiasten, der einfach mehrere Touren kombiniert, um auf seine Kosten zu kommen.

Starnberger Fünfseenland Das bayerische Fünf-Seen-Land beschreibt die Region um

Mit ihren zahlreichen Seebädern und Liegewiesen reizen die fünf Seen zu entspanntem Badevergnügen. Schwimmen und Tauchen machen in dem klaren Wasser der fünf Seen besonders viel Spaß. Surfen und Segeln kann man zwischen den idyllischen Ufern nicht nur genießen, sondern auch in etlichen Schulen erlernen.

Auch zu Land bildet das Fünf-Seen-Land mit seinem traditionellen dörflichen Charme eine Gegend von außergewöhnlicher Schönheit und hohem Freizeitwert. Auf unzähligen Wander- und Radwegen können Besucher die hügelige Landschaft vor dem beeindruckenden Alpenpanorama unbeschwert erkunden. Außerdem bietet die Gegend viele reizvolle Ausflugsziele, wie den Wallfahrtsort Kloster Andechs, das barocke Marienmünster in Dießen, oder die historische Altstadt in Landsberg am Lech.

Das Fünf-Seen-Land mit Ammersee und Starnberger See zählt zusammen mit dem Pfaffenwinkel zu den wichtigsten Naherholungsgebieten im Voralpenland.

König Ludwig II Es gibt eine Fülle geschichtlicher Ereignisse und viel Wissenswertes im Starnberger Fünfseenland. Die frühgeschichtlichen Spuren gehen zurück bis weit vor Christus, Kelten und Römer nahmen diese Gebiet in Anspruch bis die Bajuwaren sie vertrieben. Aber auch der Märchenkönig Ludwig II und Sisi, die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich trugen ihren Teil zur Geschichte des Fünfseenlandes bei. Lassen Sie sich von uns zu einer Zeitreise durch die Geschichte des Fünfseenlandes einladen.

Tradition wird im Fünfseenland groß geschrieben. Es gibt eine Vielzahl Denkmäler und antiker Bauwerke, überall findet der Betrachter Kapellen, Kreuzwege und Kirchen von historischem Wert. Die Pflege der Tradition wird Allerorts groß geschrieben. Trachtenvereine und Burschenschaften lassen alte Brauchtümer lebendig bleiben. Das Maibaumaufstellen Lichtmess und Kirchweih sind nur einige der traditionellen Festtage die das Jahr zu bieten hat.

Sisi Würde Elisabeth heute noch leben, so wären für sie bestimmt immer noch das Schloß Possenhofen und die umliegende Gegend mit dem größten Glück ihres Lebens verbunden. Denn hier am Starnberger See, inmitten des Starnberger Fünfseenlandes, verlebte die spätere Kaiserin fast jedes Jahr die Sommerfrische. Hier konnte sie reiten, mit dem Schiff fahren und sich ohne Einschränkung und Zwang frei bewegen. Diese Umstände haben Elisabeth in ihrer Jugend sehr geprägt, und so ist es nicht verwunderlich, daß sie sich später am Wiener Hof wie ein Vogel im Käfig fühlte. Wir möchten Ihnen die schönsten Sisi-Schauplätze am Starnberger See vorstellen.

Sonnenuntergang Ammersee

Fünf Seen haben der Region ihren Namen gegeben, jeder hat seinen ganz eigenen Charakter. Das gilt für die drei Kleineren – den beschaulichen Wörthsee, den romantischen Pilsensee und den idyllischen Weßlinger See – ebenso wie für die beiden Großen, der eine eher gemütlich, der andere eher elegant. Bäuerliche und herrschaftliche Lebensweisen prägten das Leben an den Ufern und im Hinterland, was auch im Volksmund zum Ausdruck kommt. So wird der Ammersee auch "Bauernsee“ genannt, "Fürstensee“ hingegen der Starnberger See.

Wer Spaß an Sport und Bewegung hat, kommt im Starnberger Fünf-Seen-Land voll auf seine Kosten, unabhängig von Alter und Kondition. Nicht nur für Freizeitsegler spielt an den beiden großen Seen der Segelsport eine bedeutende Rolle. Sie gehören zu den renommierten Schwerpunktrevieren im nationalen und internationalen Regattasport. Eine Vielzahl hochkarätiger Wettfahrtsserien in den verschiedenen Klassen bildet für Teilnehmer und Zuschauer unvergessene Erlebniswelten. Immer eine besondere Freizeitattraktion bietet die Bayerische Seenschifffahrt mit ihrer stattlichen Weiß-Blauen-Flotte auf dem Starnberger und Ammersee. Wind und Wellen, die gute Luft, der Blick in die Weite wirken wie eine Erfrischungskur. Eine ganz andere, nicht minder eindrucksvolle Perspektive zwischen Himmel, Wasser und Erde eröffnet eine Fahrt im Heißluftballon an einem klaren sonnigen Tag.

Buchheim Museum Im Starnberger Fünf-Seen-Land haben sich inzwischen auch wirtschaftliche Schwerpunkte entwickelt, ohne dass sein Charakter als Freizeit- und Urlaubsland beeinträchtigt worden wäre. Die Stärken liegen im Informationstechnik- und Hightech-Bereich. Modernste Optik, Zahn-, Fahrzeug- und Flugtechnik werden entwickelt. Kein Wunder, dass sich vor diesem wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Hintergrund Geschäftsreisende, Tagungs- und Seminarteilnehmer aus dem In- und Ausland angezogen fühlen. Sie erwartet eine optimale Verkehrsanbindung und vor Ort eine hochqualifizierte Tagungshotellerie sowie Tagungseinrichtungen zu Lande und – wenn man will – auch auf einem der großen Schiffe. Das Starnberger Fünf-Seen-Land gehört zu den Mitinitiatoren der aktuellen MuSeenTour "Expressionismus“ mit dem Buchheim Museum in Bernried. Es gewährt mit seinen reichen Beständen an Gemälden und Graphiken einen umfassenden Überblick der Künstlergemeinschaft "Brücke“. Mit seinen Nebensammlungen erreicht der Künstler und Sammler Lothar Günther Buchheim eine Begegnung der Weltkulturen. Erstmals 1080 als Burg des Grafen von Dießen erwähnt, wurde Andechs 1455 Benediktinerkloster. Bis heute zeugen die wertvollen Reliquien in der Heiligen Kapelle von der langen Geschichte der Wallfahrtskirche. Der Weg auf den Heiligen Berg lohnt sich deshalb nicht nur für Wallfahrer.

König Ludwig - Kreuz Die österreichischen Kaiserin Elisabeth, in ihren Jugendjahren Sisi genannt, wuchs als Tochter des Herzogs Max in Bayern im Schloss Possenhofen am Starnberger See auf. Auch später, bereits Kaiserin in Wien, zog es sie immer wieder an den heimatlichen See zurück. Das heutige Hotel Kaiserin Elisabeth in Feldafing diente ihr viele Jahre als Sommerresidenz. König Ludwig II. mit seinen phantastischen, in aller Welt berühmten Schlössern, für viele ohnehin eine rätselhafte Märchenfigur, verehrte seine Großcousine Elisabeth und fühlte sich ihr in tiefer Seelenverwandtschaft verbunden. So oft es ging, kam er vom gegenüberliegenden Schloss Berg zum gemeinsamen Treffen. Später, nach seiner erzwungenen Abdankung wurde er von Schloss Neuschwanstein nach Berg am Starnberger See gebracht. Ein Kreuz im See unterhalb der Votivkapelle im Schlosspark erinnert an den nach wie vor ungeklärten Tod des Königs am 13. Juni 1886, ein Gedenktag bis heute.

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Starnberg, Kempfenhausen, Berg, Münsing, Ammerland, Ambach, St. Heinrich, Seeshaupt, Bernried, Tutzing, Feldafing, Pöcking.
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