Sommer, Herbst, Winter und Frühling am Starnberger See
Die Ilkahöhe ist eine 728 m hohe Erhebung südlich von Tutzing und der schönste Aussichtspunkt am Starnberger See. Sie wurde in der Würmeiszeit vom Würmgletscher gebildet und ist ein Überbleibsel seiner Seitenmoräne.

Der fantastische Ausblick reicht über den See, die voralpine Hügellandschaft mit den Chiemgauer Alpen bis hin zur Zugspitze.

Ihren Namen hat die Ilkahöhe zu Ehren der Fürstin Ilka von Wrede, die im Krieg 1870/71 durch ihre Hilfstätigkeit für Verwundete eine Reihe bayerischer und preußischer Auszeichnungen erhalten hatte. Die geborene "Vieregg" erbte als einziges überlebendes Kind des letzten Grafen von Vieregg den Gutshof Oberzeismering..

Das jetzige "Forsthaus Ilkahöhe" war lange Zeit das Wohnhaus des Försters, der nebenbei ein Schankrecht hatte und Wanderern, Holzarbeitern und anderen Bediensteten des Gutshofs kleine Brotzeiten servierte. Erst etwa in den 50er Jahren wurde das Forsthaus eine reine Gaststätte und entwickelte sich nach und nach zum heutigen Restaurant mit Biergarten.

Etwas unterhalb der eigentlichen Ilkahöhe stand in einem kleinen Wäldchen ab dem späten 19. Jahrhundert ein Tempel zu Ehren von Eduard von Hallberger. Der Tempel wurde von Hallbergers Tochter "zum immer währenden Gedenken" nach dem Tode Hallbergers erbaut. Architekt des Tempels war der Bauingenieur Engelbert Schnell. Der Tempel, der eine Bronzebüste Hallbergers enthielt, wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und schließlich in den 1970er Jahren abgerissen und die Büste eingeschmolzen.

Mit der S-Bahn oder Auto nach Tutzing. Richtung Weilheim. Direkt am Ortsendeschild von Tutzing rechts die Straße hoch zum Parkplatz am Forsthaus Ilkahöhe. Zu Fuß oder mit dem Rad vom Bahnhof Tutzing über einen schönen Waldlehrpfad (Trimm-Dich-Pfad) durch schattige Waldwege in ca. 30 Minuten auf die Ilkahöhe. Unterhalb der Ilkahöhe liegt der Gasthof mit schönem Biergarten und bayerischen Leckereien.
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Web   Ilkahöhe Tutzing