Sommer, Herbst, Winter und Frühling am Starnberger See
Das Museum der Phantasie - auch Buchheim-Museum genannt - ist ein nach Lothar-Günther Buchheim benanntes Museum in Bernried am Starnberger See. Es wurde am 23. Mai 2001 feierlich eröffnet.

Der Bau, entworfen vom Architekturbüro Behnisch & Partner wurde im Oktober 1999 fertiggestellt. Er umfasst rund 4.000 Quadratmeter und ist einem Schiff nachempfunden; ein Steg führt hinaus auf den See. Im umliegenden Park sind verschiedene Skulpturen ausgestellt. Um den Standort hatte es längere Zeit Meinungsverschiedenheiten gegeben, Buchheims Wunschstandort Feldafing wurde in einem Bürgerentscheid abgelehnt.

Das Museum beherbergt eine Sammlung namhafter Expressionisten mit Werken von Erich Heckel, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein u. a. Das Museum ist aber auch Volks- und Völkerkundemuseum und stellt Gegenstände aus, die Buchheim auf seinen Reisen gesammelt hat. Weiterhin sind eigene Arbeiten von Buchheim zu sehen.

Das Buchheim Museum ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Wer das Museum besucht, erlebt es aus drei Perspektiven.

Natur: Das Buchheim Museum liegt nördlich von Bernried im Höhenrieder Park direkt am Ufer des Starnberger Sees. Ein Spaziergang durch den Park ist ein einzigartiger Natur- und Kunstgenuss. Alte Baumgruppen, verwunschene Teiche, Pagoden, Skulpturen und andere Kunstwerke säumen den Weg vom Besucherparkplatz zum Museumsgebäude. Bei schönem Wetter kann man bis zur Alpenkette blicken.

Kunst: Buchheims Museumskonzept vereint vier Sammlungen unter einem Dach: Im Zentrum steht die berühmte Expressionistensammlung mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgraphiken. Das Museum ist aber auch Völkerkundemuseum und Volkskundliche Sammlung. Die "Nebensammlungen" umfassen Kunsthandwerk aus aller Welt, bayerische Volkskunst, Kultgegenstände aus Afrika und anderen außereuropäischen Ländern. Schließlich zeigt das Museum auch Werke des Künstlers Lothar-Günther Buchheim. Wechselnde Ausstellungen ergänzen die Lebendigkeit des Museums.

Architektur: Günter Behnisch hat für die Buchheimschen Sammlungen eine mehrgliedrige und abwechslungsreiche Architektur geschaffen, die die außergewöhnliche Vielfalt der Kunstwerke widerspiegelt. Der langgestreckte, zum Teil in den Hang hineingebaute Baukörper endet in einem zwölf Meter über dem See schwebenden Steg.

Lothar-Günther Buchheim führt in seinem Museum zusammen, was in der Regel in getrennten Museen gezeigt wird. Im Zentrum steht die legendäre Expressionistensammlung mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken.

Sein Museum ist aber auch Völkerkundemuseum und Volkskundliche Sammlung. Die "Nebensammlungen" umfassen Kunsthandwerk aus aller Welt, bayerische Volkskunst, Kultgegenstände aus Afrika und anderen außereuropäischen Ländern. Im Museum begegnen sich Weltkulturen und es ergibt sich ein spannender Dialog zwischen dem Expressionismus und seinen Inspirationsquellen aus Afrika und der Südsee.

Schließlich zeigt das Museum auch Werke des Künstlers Lothar-Günther Buchheim. Mehr Informationen unter www.buchheimmuseum.de

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